Das Buch
AUTOR(EN) Hamed Abdel-Samad VERLAG Droemer SEITENZAHL 240 AUSSTATTUNG Klappenbroschur HC PREIS EUR (D) 18,00 ISBN3-426-27544-9 ISBN 978-3-426-27544-3 ERSCHEINUNGSTERMIN 10.09.2010 GENRE
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
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Der Untergang der islamischen Welt
Eine PrognoseAus der Misere der islamischen Staaten erwächst eine globale Gefahr. Eine innovationsfeindliche Kultur, eine rapide wachsende, dabei arme und unterdrückte Bevölkerung, zur Neige gehende Erdölvorkommen und klimatische Probleme ergeben ein explosives Gemisch. Der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad zeichnet ein düsteres Bild vom Zustand und der Zukunft der islamischen Kultur und wagt eine scharfe, zwingende Prognose für deren Zukunft: Die islamischen Staaten werden zerfallen, der Islam wird als politische und gesellschaftliche Idee, er wird als Kultur untergehen.
Rezensionen
Deutschlandradio Kultur | 03.01.2011
" Ohne Zweifel legt der Autor den Finger zurecht in die Wunden. Radikal und schonungslos benennt er die Probleme, an denen die islamische Welt leidet. Seine Intention ist klar: Er möchte den Islam nicht abschaffen, sondern sorgt sich um ihn.[...] mit seinen ketzerischen Forderungen ist Hamed Abdel-Samad seiner Zeit weit voraus. Die Frage ist, wann die Muslime ihn einholen werden."
Hessische / Niedersächsische Allgemeine | 20.12.2010
"In der ungewohnten Perspektive, einer muslimischen Innensicht, liegt ein Vorzug dieses Buches."
Braunschweiger Zeitung | 27.11.2010
"Mutig und streitbar [...]."
Leserstimmen
Ingrid | 17.05.2011
Bitte ins Arabische uebersetzen!„Ich kann nach acht Jahren Leben in Aegypten jeden Satz dieses Buches doppelt unterstreichen. Meine Erfahrungen aus Beobachtungen und unzaehligen Gespraechen und Begegnungen decken sich fast voellig mit denen des Autors. Sollte es noch nicht geschehen sein, so muss dieses Buch (so wie einige andere hervorragende Buecher zum Thema ebenfalls) ganz dringend ins Arabische uebersetzt werden, damit auch zumindest diejenigen Menschen in Nordafrika, im Nahen und Mittleren Osten die Chance haben, es zu lesen, die gewillt und mutig genug sind, der Wahrheit ins Auge zu blicken - und das sind nicht wenige und es werden immer mehr.”
Gerhard | 15.02.2011
Tradtion anstatt Religion„Die islamische Religion ist viel reicherals die sich daraus entwickelte Gesellschaftssicht und Tradition. Die Erkenntnis der Wertschätzung des einzelnen von Gott geliebten Menschen ist in verkrusteter Tradition untergegangen. Die egoistische Macht des Mannes und die Angst des Gesichtsverlustes, die vergessene Weiterentwicklung der Exigese des Koran und die Reduzierung der Predigt auf das traditionell Bekannte unterschagen die Wärme und Gütigkeit der islamischen Lehre. Sie machen die Menschen starr und unbeweglich - letztendlich lebensunfähig in der sich bewegenden Welt, wenn sie nicht einen eigenen individuellen Weg mit ihrem Glauben finden. Ein Buch mit klarer Sprache, glasklaren Beschreibungen der Erlebnisse. Aufrütteln aber Hoffnung verbreitend.”
Sören | 21.10.2010
Dennoch Respekt„"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert" so seine Aussage in den ersten Seiten. Meiner Ansicht lassen diesen Herren persönliche und familiärer Erfahrung, die negativ waren nicht los. Seine Prognosen stehen unter Einfluss seiner Erfahrungen, so auch Frau Necla Kelek. Eine Religion, die vom Morgenland bis nach Andalusien jahrhundertelang mit Wissenschaft und Kultur dominierte und Grundlage für die Wahrnehmung der Wissenschaft in der christl. Welt geschaffen hat, erlebt seit etwa 200 Jahren sein Tief. Eine Religion, die Toleranz vermittelt hat und dies im Zusammenleben verschiedenster Kulturen auch umgesetzt hat. Warum sehen wir die Religion als eine Gefahr? Sehen wir nicht ihre Vergangenheit? Eher sehen zur Zeit irregeleitete Besessene, die sich vom Westen den Namen islamischer Terroristen geben lassen. Mal Hand aufs Herz: wenn eine Religion den Terrorismus doch verbietet, wieso bringt man diese mit Besessenen in Verbindung, nur weil diese wenigen Mächtigen geleitet werden. Mir macht nicht der Islam Angst, sondern unsere nicht gerechtfertigte Islamophobie. Dennoch respektiere Herrn Abdel-Samed seine Ansicht. Es bleibt bei einer Prognose - aber auch nur.”